Im neuen Jahr kehren wir zu Altbewährtem zurück.
„…und als St. Martin in einer kalten Winternacht seinen Mantel mit dem frierenden Bettler teilte, wurde ihm warm ums Herz.“ So erzählt es die Geschichte vom heiligen Martin, dem Namenspatron unserer Martinikirche. Daran angelehnt gab es bei uns viele Jahre die Tradition, im Winter die Heizung auszuschalten und „mit Martin“ für eine gute Sache zu frieren. Im vergangenen Jahr haben wir – aufgrund sinkender Gottesdienstzahlen – versucht, die Kirche beheizt zu lassen. Doch der erhoffte Erfolg blieb aus: Wenige Besucher standen hohen Heizkosten gegenüber. Ein durchgehender Heizbetrieb würde uns ca. 25.000 € zusätzlich kosten und wäre kein verantwortlicher Umgang mit Gemeindemitteln.
Darum kehren wir ab Januar – mit wenigen Ausnahmen – zu „Martini eiskalt“ zurück: mit roten Martinsdecken, einem Gottesdienst mit Bewegung und dem ein oder anderen Tee zum Aufwärmen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis!
Lassen Sie uns gemeinsam sparen, die Umwelt schonen und uns trotz kühler Kirche die Herzen wärmen. Ein frohes und gesegnetes neues Jahr!

